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Die Zukunft der KI-Assistenten: Jenseits von Chatbots

Die Zukunft der KI-Assistenten: Jenseits von Chatbots

By Team Mark-T

Die Zukunft der KI-Assistenten: Jenseits von Chatbots

Heute interagieren wir mit KI hauptsächlich über ein Chat-Fenster: Wir tippen eine Frage ein, wir erhalten eine Antwort. Aber dieses Paradigma ändert sich schnell. Die Zukunft sind keine passiven Chatbots, sondern autonome Agenten.

Was ist ein Agent?

Im Gegensatz zu einem Chatbot, der nur Text generiert, ist ein Agent eine KI, die darauf ausgelegt ist:

  1. Ihre Umgebung wahrzunehmen (E-Mails lesen, Bildschirme sehen, auf APIs zugreifen).
  2. Eine Abfolge von Aktionen zu planen, um ein Ziel zu erreichen.
  3. Zu handeln, indem sie diese Aktionen ausführt.
  4. Das Ergebnis zu bewerten und den Kurs bei Bedarf zu korrigieren.

Stellen Sie sich vor, Sie sagen Ihrer KI: "Plane eine Reise nach Tokio für mich im Mai für unter 3000 $". Anstatt nur Reisetipps zu geben, würde ein Agent Flüge suchen, Hotels vergleichen, buchen und alles zu Ihrem Kalender hinzufügen – und Sie vor der Zahlung um eine endgültige Bestätigung bitten.

Multimodale KI

Zukünftige Assistenten werden nicht nur Text sein. Sie werden sehen und hören. GPT-4V und Gemini Pro Vision können bereits Bilder analysieren. Bald wird Ihr KI-Assistent in der Lage sein, Ihren Bildschirm zu sehen, um Ihnen beim Debuggen von Code zu helfen, oder durch Ihre Handykamera zu schauen, um Sie bei der Reparatur eines Haushaltsgeräts anzuleiten.

Das Internet der Agenten

Wir werden keinen einzigen "KI-Gott" haben. Wir werden Ökosysteme spezialisierter Agenten haben. Ein "Recherche-Agent" könnte Informationen suchen und sie an einen "Schreib-Agenten" weitergeben, der den Entwurf dann an einen "Lektor-Agenten" sendet. Frameworks wie AutoGen und LangChain machen dies bereits möglich.

Sicherheitsherausforderungen

Mit der Autonomie kommt das Risiko. Ein Agent mit der Fähigkeit, E-Mails zu senden, Geld auszugeben oder Code auszuführen, benötigt robuste Leitplanken. Das Problem des "Alignments" – sicherzustellen, dass die KI das tut, was wir wollen, und nur das, was wir wollen – wird kritisch, wenn KI in der realen Welt handeln kann.

Wir stehen an der Schwelle zum Übergang von KI als Beratungstool zu KI als virtuelle Arbeitskraft.